Schnell ging es. Sehr schnell. So schnell, dass ich es erst eine Woche später fassen kann, was da alles passiert ist.
Am Montag Abend, den 20. Oktober wollte ich sie raus nehmen und sie hatte eine extrem Kopfschiefhaltung und Manegenbewegung. Notfallmässig um 21 Uhr in die Tierklinik. Cortison und Antibiotika verschrieben. Am Dienstag den Lichtblick. Der Kopf war schon fast wieder gerade, sie konnte fressen, sich putzen, kam in den Auslauf, etc.
Am Mittwoch Morgen hab ich dann bemerkt, dass es nicht mehr so war wie am Dienstag. Am Mittwoch Abend hatte sie zwar noch einen wachen Blick aber keine Koordination mehr. Hab dann gleich in der Klinik angerufen und für den Donnerstag einen Termin für die Euthanasie vereinbart.
Donnerstag Morgen, 23. Oktober, doppelte Dosis an Medis. Ich hab so oft immer wieder nach Hause gerufen. Seit Dienstag war meine Mama stündlich in meinem Zimmer. Doch am Donnerstag Abend, bevor wir los zogen, war sie wirklich ganz schlecht zwäg.
Ramon hat uns beide begleitet. Es war ein schwerer Weg dort hin.
Nicht mal bei der Gasnarkose hat sie sich wirklich wehren können so schwach war sie. Sie wusste auch nicht was oben und unten ist. Gefahrlos rollte sie sich durch die Gegend.
Liebe Cheyenne
So vieles hast du mir gegeben. Ich hab mich mit dir gefreut, wie du immer zutraulicher wurdest. Du hattest auch schon deinen ersten Tumor von einem halben Jahr von dem du dich aber prima erholt hattest.
Chäfer.. Du fehlst mir so sehr. Ich hätte dir ein schöneres Lebensende gewünscht. Aber Schlussendlich war die Spritze deine beste Lösung. Es ist schwierig über ein Leben zu bestimmen. Aber bei dir war ich mir sicher, jetzt geht es dir besser.
Kleine Maus, ich hoffe du hast es da oben gut. Kannst oft mit meinem Bruder kuscheln.
Machs guet Chäfer!
Die Arme. Es tut mir leid, für euch beide. *drück*
auch von mir mein beileid!!